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Toyota Swiss Racing Team

TMG GT86 Cup: Vom Gejagten zum Jäger

• Cup-Titelverteidiger Toyota Swiss Racing Team in ungewohnter Rolle
• Neueinsteiger Milltek Racing will Tabellenführung verteidigen
• Leutheuser Racing&Events peilt Sieg beim 2. Saisonlauf an

Ungewöhnliche Kräfteverhältnisse vor dem zweiten Lauf des TMG GT86 Cup im Rahmen der Langstreckenserie VLN auf dem Nürburgring am 8. April: Das Toyota Swiss Racing Team, 2016 die dominierende Mannschaft im Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, findet sich in der zuletzt eher ungewohnten Rolle des Verfolgers wieder. Durch das unverschuldete Unfall-Aus beim Saisonauftakt konnte das Schweizer Team lediglich zwei Punkten für die Trainingsbestzeit einfahren. Damit liegt die Mannschaft im Vergleich zu Neueinsteger Milltek Racing, Sieger beim Saisonstart, schon mit 18 Zählern im Hintertreffen.

Allerdings ist es genau dies Pole-Position, die den Schweizer Meisterfahrer Manuel Amweg optimistisch stimmt. „Mein neuer Teamkollege Frédéric Yerly hat mit der Trainingsbestzeit gleich bei seinem ersten Einsatz im TMG GT86 Cup gezeigt, dass er hier zu den ganz Schnellen gehört. Wir haben also den Speed, um wieder um Siege und den Titel mitkämpfen zu können, das ist wichtig. Jetzt müssen wir das auf der Strecke auch umsetzen und punkten“, gibt sich Amweg kämpferisch.

Das Team Milltek Racing holte hingegen bei ihrem Auftaktrennen im TMG GT86 Cup direkt den ersten Sieg und damit die Gesamtführung – bei Milltek Racing weiß man den Überraschungserfolg jedoch realistisch einzuordnen. „Da war ganz viel Glück dabei“, kommentiert Lucian Gavris. „Wir waren zwar schnell unterwegs, aber ohne das Pech unserer Konkurrenz hätte es wahrscheinlich nicht zum Sieg gereicht.“ Auch bei Milltek Racing lief indes nicht alles nach Plan. „Wir sind als Team noch nicht bei 100 Prozent“ erklärt Gavris und spielt damit auf die Missgeschicke im Rennverlauf an. „Als ich bei meinem ersten Einsatz das Steuer von Dale Lomas übernommen habe, hat er vergessen, mein Funkkabel anzuschließen. Ich hatte also keinen Kontakt zur Box. Und als ich später zu meinem Boxenstopp reinkam, habe ich einfach zu weit weg von der Tanksäule gehalten. Um tanken zu können, mussten wir das Auto erstmal hin und her rangieren. Das hat wertvolle Zeit gekostet.“ Gavris nimmt es im Rückblick allerdings mit Humor: „Das nennt man wohl ‚learning by doing‘“.

Zu den Überraschungen beim ersten Lauf gehörte auch die Mannschaft von Leutheuser Racing&Events. Das Meisterteam aus dem Debütjahr des TMG GT86 Cup von 2013 startete mit zwei Cup-Neulingen als Fahrern in das erste Rennen der Saison. In Führung liegend kostete die Mannschaft dann jedoch ein Reifenschaden eine womöglich bessere Platzierung als Rang drei, mit dem sich das Team letztlich zufrieden geben musste. Sein Ziel für den zweiten Saisonlauf bringt Teamchef Christian Leutheuse klar auf den Punkt: „Wir wollen den entgangenen Sieg nachholen!“

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